Archiv für die 'Bräuche' Kategorie

Ein unvergesslicher und individueller Junggesellenabschied

Dienstag 10. Juli 2012 von Svenia

Kurz vor der Hochzeit steht der Junggesellenabschied an. Sowohl die zukünftige Braut als auch der baldige Bräutigam feiern ein letztes Mal ohne den Partner. Meist wird strikt nach Geschlecht getrennt, die Braut verbringt den Abend mit ihren besten Freundinnen und der Bräutigam mit seinen Kumpels. Erlaubt ist alles, was Spaß macht.

Besonders beliebt ist es bei uns, sich zu verkleiden und dann zusammen loszuziehen und die Nacht durchzufeiern. Finanziert wird der Junggesellenabschied nicht selten durch den Verkauf von Kleinigkeiten. Der/ die Heiratswillige muss – oft in Kombination mit lustigen Spielchen – versuchen, Süßigkeiten und/ oder  kleine Schnäpse an Passanten zu verkaufen und dadurch die Partykasse aufzubessern. Je origineller die angebotene Ware ist, desto größer sind natürlich auch die Chancen, mit dem Bauchladen viel Geld zu verdienen. Wie wäre es daher also mit originellen und selbst gestalteten Schnapsfläschchen?

 

Ein unvergesslicher und individueller Junggesellenabschied

 

Die individuellen Flaschen enthalten Wodka mit Feige und ein eigenes Bild. Dem Gestaltungsspielraum sind also keine Grenzen gesetzt. Ob Foto des Brautpaares, witzige Sprüche oder das Hochzeitsdatum, alles kann aufgedruckt werden und macht die Flasche zu einem einzigartigen Produkt.

Bleiben doch noch ein paar Fläschchen übrig, so eignen sich sie wunderbar als Andenken an den unvergesslichen Abend oder sie können bei der Hochzeitfeier den Gästen als kleines Präsent überreicht werden.

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Etwas Gebrauchtes, Altes, Neues, Blaues – Tradition trifft Moderne

Sonntag 8. Januar 2012 von Britta Lutz

Etwas Gebrauchtes, Altes, Neues, Blaues – Tradition trifft ModerneEine Braut muss an ihrem großen Tag etwas Gebrauchtes, etwas Neues, etwas Altes, etwas Blaues und etwas Geliehenes tragen. So besagt es der alte Brauch. Da das Brautkleid oftmals einem wahren Märchenkleid ähneln soll und es nur zu diesem einzigen Anlass getragen werden kann, wird es oft ausgeliehen. Das blaue Strumpfband ist der Klassiker schlechthin. Eine gebrauchte Kette als Schmuck, sowie die alten Ohrringe, die ein Familienerbstück sind, komplettieren das Outfit. Nun braucht die Braut nur noch etwas Neues.

Und hier kommt immer häufiger ein Brautbeutel zum Einsatz. Günstig in der Anschaffung kann der Brautbeutel Chiffon auch noch praktische Vorteile mit sich bringen. So braucht die moderne Braut von heute natürlich allerlei Utensilien, die sie dabei haben muss. Vom Handy über den Schlüssel und die Kopfschmerztabletten bis hin zu Ersatzstrümpfen und Taschentüchern reichen die Utensilien, die Frau bei sich tragen will.

Da man als Braut in der Regel keine Handtasche trägt, werden viele Utensilien bei der besten Freundin untergebracht. Ein paar persönliche Stücke können aber auch im Brautbeutel aufbewahrt werden und sind so immer an der Frau.

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Die Aufbewahrung der Hochzeitskerze

Samstag 17. Dezember 2011 von Britta Lutz

Die Aufbewahrung der HochzeitskerzeJede Kerze mit einer besonderen Bedeutung muss sehr vorsichtig behandelt werden. Das Wachs kann verkratzen, die zierenden Elemente von der Hochzeitskerze oder Kommunionkerze können abfallen oder zerdrückt werden. Schon vor dem großen Tag ist einiges zu bedenken. Nach der Lieferung muss die Hochzeitskerze aufbewahrt werden, dabei sollte jedoch auf entsprechende Temperaturen in der Umgebung geachtet werden. Schnell nimmt das gute Stück Schaden, wenn es um sie herum zu warm ist.

Schon am Hochzeitstag selbst heißt es, möglichst vorsichtig zu sein. Die Hochzeitskerze wird meistens in der Kirche drapiert, steht also schon bereit, wenn das Brautpaar zur Trauung kommt. Dann aber wird sie entzündet und das bedeutet flüssiges Wachs, das tropfen und – auch über die Schriftzüge – überschwappen kann. Irgendjemand sollte also mit der Aufgabe betraut werden, die Kerze nach dem Abkühlen zu transportieren. Am Brauttisch kommt die Hochzeitskerze noch einmal zur Geltung, bevor sie zu Hause verstaut werden muss.

Eingewickelt in ein Papier, das weder abfärbt, noch eine zu innige Verbindung mit der Kerze eingeht, kann sie zum Beispiel im kühlen Keller aufbewahrt werden. Immer wieder einmal wird sie auch herausgeholt, und sei es nur, um wieder einmal an den schönen Hochzeitstag zu denken.

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Romantik pur: Das Ringkissen Herzform

Freitag 25. November 2011 von Britta Lutz

Romantik pur: Das Ringkissen HerzformDas klassische Symbol für die Hochzeit und die Liebe ist das Herz. Auf der Hochzeitsfeier bzw. während der Trauung soll das Anstecken der Eheringe hingegen symbolisieren, dass die Liebe des Brautpaars zueinander so unendlich ist, wie der Ring selbst. Er hat weder Anfang noch Ende und so soll es auch für die Liebe des Paares stehen.

Bevor die Ringe jedoch einander angesteckt werden, werden sie traditionell von einem Kind überbracht. Dieses trägt ein Ringkissen, auf dem die Ringe platziert sind, zum Brautpaar. Dabei hat das angehende Ehepaar die Qual der Wahl, denn auch bei den Ringkissen gibt es eine ganze Menge verschiedener Variationen.

Besonders schön ist beispielsweise ein Ringkissen Herzform, da es gleich das zweite wichtige Symbol, nämlich das Herz, das für die Liebe steht, darstellt. Mit einem solchen Ringkissen wird auf der Hochzeit Romantik pur geboten. Das Ringkissen wird in der Regel in den Farben Weiß oder Creme gewählt, so dass die oft goldfarbenen Ringe darauf einen schönen Kontrast darstellen. Vielfach ist es noch mit Steinchen oder einer Schleife verziert, so dass das Ringkissen besonders edel wirkt.

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Wenn Blumenkinder geschmückt werden

Mittwoch 9. November 2011 von Britta Lutz

Wenn Blumenkinder geschmückt werdenSie dürfen auf keiner Hochzeit fehlen: Die Blumenkinder. Ihre Aufgabe ist es, den Weg des Brautpaars mit Blumen auszustreuen, so dass sie während ihrer Aufgabe im Rampenlicht stehen. Insbesondere die kleinen Mädchen, die gerne als Blumenkinder eingesetzt werden, möchten bei dieser Aufgabe wie eine Prinzessin wirken. Sie dürfen zwar einerseits der Braut nicht die Schau stehlen, doch andererseits bekommen sie ohnehin ihre ganz eigene Aufmerksamkeit.

Insofern dürfen sich die Blumenkinder auch entsprechend schmücken, etwa mit einem schönen Kinderdiadem, das die Blicke der Hochzeitsgäste auf sich ziehen wird. Mit einer Höhe von 2,5 Zentimeter lässt sich das Kinderdiadem besonders gut tragen. Da es an einem Kamm befestigt ist, lässt es sich auch kinderleicht ins Haar der Blumenmädchen stecken und kann dort sehr gut befestigt werden.

Das versilberte Diadem lässt den Wunsch der kleinen Mädchen, sich einmal wie eine Prinzessin zu fühlen, mit Sicherheit wahr werden. Es kann allerdings nicht nur auf der Hochzeitsfeier getragen werden, sondern genauso zur Kommunion oder anderen feierlichen Anlässen, bei denen es auf ein besonderes Outfit ankommt. So können Eltern beruhigt ein Kinderdiadem kaufen, da es nicht nur für einen einzigen Anlass eingesetzt werden kann.

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Keine Hochzeit ohne Tradition

Montag 10. Oktober 2011 von Britta Lutz

Keine Hochzeit ohne TraditionDie eigene Hochzeit ist immer ein ganz besonderer Anlass. Aber der Tag soll nicht nur lange in Erinnerung bleiben, sondern ist bei vielen Paaren nach wie vor mit reichlich Traditionen bestückt. So darf ein Brautbecher Kunigunde nicht fehlen, soll doch mit dem gemeinsamen Trinken aus diesem durch das Brautpaar dessen innige Verbundenheit symbolisiert werden.

Die Braut selbst ist mit besonders vielen Traditionen in Verbindung zu bringen. So sollte sie nicht nur etwas Neues und Altes, etwas Gebrauchtes und Geliehenes, sowie etwas Blaues tragen, sondern sie soll nach alter Tradition genauso ihre Brautschuhe mit Pfennigen bezahlen. Auch wenn das heute wohl keine Braut mehr schaffen wird, ist der Brauch an sich doch eine schöne Idee.

Genauso wichtig ist das gemeinsame Zersägen eines Baumstammes, die Entführung der Braut oder das Tragen der Braut über die Schwelle. Viele der alten Traditionen passen zwar scheinbar nicht mehr in unsere moderne Zeit, dennoch werden sie bei der Hochzeit immer wieder gerne durchgeführt. Ein Stück weit ist das eine Hommage an die vergangenen Tage und so wollen Brautpaare heute nicht mehr auf ein wenig Tradition verzichten.

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Das etwas andere Strumpfband

Dienstag 20. September 2011 von Britta Lutz

Das etwas andere StrumpfbandZur Hochzeit gehört ein klassisches, blaues Strumpfband einfach dazu. Doch muss es tatsächlich immer die einfache Ausführung des Strumpfbands sein, die gewählt wird? Sie können mit einem etwas anderen Strumpfband durchaus Farbe bekennen, aber dennoch mehr Pep in Ihre gesamte Garderobe am schönsten Tag Ihres Lebens bringen.

Bei den modernen Strumpfbändern haben Sie die Qual der Wahl, viele von ihnen sind reichhaltig verziert und ermöglichen es, den Bräutigam in der Hochzeitsnacht noch einmal so richtig zu überraschen. Dazu zählt auch das Strumpfband Schmetterling, das in der Farbe Weiß gehalten ist, aber durch eine helle Schleife und einen Strassschmetterling optisch aufgewertet wird.

Der Schmetterling aus Strasssteinen sitzt genau in der Mitte des Strumpfbandes und wird damit schnell zum wahren Eye Catcher. Er ist zwei Mal 1,6 Zentimeter groß, so dass er angenehm zu erkennen ist, aber auch nicht überdimensioniert wirkt. Wer also nach dem ganz besonderen Darunter für die eigene Hochzeit sucht, kann mit diesem Strumpfband garantiert für Überraschungen sorgen. Die hellen Farben sorgen zudem dafür, dass das Strumpfband auch unter einem nahezu durchsichtigen Brautkleid nicht weiter auffällt und außerdem wird damit der Brauch, etwas Blaues zu tragen, optimal erfüllt.

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Der Schleiertanz als uraltes Brauchtum

Mittwoch 20. Juli 2011 von Britta Lutz

Der Schleiertanz als uraltes BrauchtumAuf jeder Hochzeit gibt es einige Rituale – je nachdem, wie das Brautpaar eben seine Hochzeit gestalten möchte. Die bekanntesten Ereignisse sind das Fangen vom Brautstrauß, das Brautstehlen und das gemeinsame feierliche Anschneiden der Hochzeitstorte. Im Hochzeitsalbum gibt es aber auch bestimmt einige Fotos vom Schleiertanz. Um Mitternacht gilt eine traditionelle Hochzeit meist als beendet. Das Paar wird nun nach Hause gehen, doch vorher muss die Braut zusammen mit den unverheirateten Freundinnen und Verwandten den Schleier abtanzen. In traditioneller Form des Schleiertanzes nimmt die Braut ihren Schleier ab, hält ihn mit verbundenen Augen in der Hand. Währenddessen tanzen alle unverheirateten weiblichen Hochzeitsgäste um die Braut herum. Die frisch verheiratete Frau versucht nun, eine der Tanzenden zu fangen und ihr – ohne etwas zu sehen – den Schleier aufzusetzen. Wer nun den Brautschleier trägt, ist die nächste Braut, die vor den Altar geführt wird.

Manchmal wird dieser Schleiertanz auch zu einem schon beinahe sportlichen Ereignis abgewandelt: Ein (Ersatz-)Schleier befindet sich auf dem Kopf der Braut. Die ledigen Damen werden nun auf ein Zeichen hin versuchen, der Braut diesen Kopfschmuck zu entreißen und sich ein Stückchen davon abzureißen. Das Glück soll sich bei dieser Art des Schleiertanzes auf all jene Unverheirateten verteilen. Achtung – Verletzungsgefahr nicht ausgeschlossen!

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Wer übernimmt das Amt von Gästebitter oder Hochzeitslader?

Dienstag 19. Juli 2011 von Britta Lutz

Wer übernimmt das Amt von Gästebitter oder Hochzeitslader?Vor allem auf dem Land hält sich der Brauch, dass ein Hochzeitslader, regional verschieden auch Gästebitter, Hochzeitsbitter oder Progoder genannt, in die Hochzeitsvorbereitungen eingespannt wird. Dieser Hochzeitslader übernimmt – wie sein Name eigentlich schon verrät – die Einladung der Gäste. Persönlich spricht er vor, um die Verwandten und Freunde zur Hochzeit zu bitten. In Frage kommen hier verschiedene Personen, die das so wichtige Amt übernehmen. Heute gibt es vor allem in den bayrischen und österreichischen Gefilden viele gewerbliche Hochzeitslader, die ganz normal gebucht werden. Wer in der Verwandtschaft jemanden kennt, der sich dieses würdige Amt zutraut, kann natürlich auch hier vorsichtig anfragen.

Der Hochzeitslader ist auch während der Hochzeit und anschließenden Feierlichkeit anwesend. Er übernimmt das Management des Schenkens, wenn nicht ein Gabentisch bereitsteht, sondern jeder Gast persönlich nach vorne tritt, um zu gratulieren und zu schenken. Seine Sprüche, Gedichte und Lieder sorgen dafür, dass sich die anderen Gäste nicht langweilen. Vor allem im bayrischen Brauchtum verankert ist hier das „Gstanzlsingen“, bei dem weder Brautpaar noch Schwiegereltern, Eltern und andere Gäste ungeschoren davonkommen. In den lustigen kurzen Strophen fällt manches sarkastische Wort, vielleicht sogar der Vergleich mit dem „Tortenaufsatz Brautpaar“, wenn sich das Brautpaar recht schüchtern und steif präsentiert.

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Reiswerfen wird nicht gern gesehen

Montag 18. Juli 2011 von Britta Lutz

Reiswerfen wird nicht gern gesehenDas Werfen von losem Reis gehört zu der Hochzeitsplanung vieler Gäste. Sei es, dass Arbeitskollegen nach der Trauung Spalier stehen oder dass einfach die Angehörigen das aus Asien stammende Brauchtum aufrechterhalten wollen: Das Reiswerfen auf Hochzeiten hat sich in Europa schon lange eingebürgert. Der Sinn, der hinter diesem Brauch steckt, hat etwas mit Fruchtbarkeit zu tun. Es bleiben einige Reiskörner in der Frisur der Braut stecken: Die Zahl der nach dem Reiswerfen hier gesammelten Körner ist die – oft stattliche – Zahl der Kinder, die das Brautpaar angeblich bekommen soll.

Auf Standesämtern und auch in manchen Kirchenverwaltungen wird das Reiswerfen allerdings nicht gerne gesehen. Hier bevorzugen es die Verantwortlichen, wenn die Hochzeitsgäste 25 x Wedding bubbles Champagnerflasche bestellen. Reis fällt im Gegensatz zu Seifenblasen in jede kleinste Ritze, was vor allem auf Teppichen und groben Steinplatten zu einer Sissyphus Aufgabe werden kann – für denjenigen, der das Ganze zusammenkehren oder absaugen muss.

Da die Hochzeitsgesellschaft ja nach der Trauung fröhlich feiernd von dannen zieht, ist das meist eine Aufgabe für die Bediensteten von Kirche oder Gemeindeamt – es sei denn, einer der Hochzeitsgäste wird eingeteilt, die Spuren vom Reiswerfen zu beseitigen. Nachfragen beim Standesamt oder Kirchenamt, lohnt sich, um am Hochzeitstag selbst keine Enttäuschung erleben zu müssen, weil das Verbot in einem sehr stimmungsgeladenen und feierlichen Augenblick ausgesprochen werden muss.

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